Und danach die ambulante Reha / Reha - eine positive Bilanz !
 
  Neben der stationären medizinischen Rehabilitation gibt es die ambulante und die teilstationäre Rehabilitation.

Bei der ambulanten, wohnortnahen Rehabilitation kommt der Patient lediglich zu den Anwendungen und Therapiemaßnahmen selbst in die jeweilige Einrichtung.
Im Rahmen der teilstationären Rehabilitation hält sich der Patient zeitweise - vorzugsweise tagsüber - in der Reha-Einrichtung auf, die übrige Zeit verbringt er in seiner gewohnten Umgebung.

Entscheidend für die Frage, welche Rehabilitationsart angewandt werden soll, ist die medizinische Erforderlichkeit und damit die Einschätzung des niedergelassenen Arztes bzw. des medizinischen Dienstes oder des Sozialdienstes.

Kein Ersatz für eine stationäre Reha

Eine ambulante Rehabilitation kann jedoch eine stationäre medizinische Rehabilitation nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Denn die ambulante, wohnortnahe Rehabilitation setzt Selbsthilfefähigkeit des Patienten und Motivation zur Selbsthilfe voraus, da der Patient weitestgehend belastbar sein muß und für die Einhaltung des Therapieplanes selbst verantwortlich ist. Die Nutzung therapeutischer Effekte von Gruppenbehandlungen ist in der ambulanten Rehabilitation nur begrenzt möglich.
Der Patient ist neben der Rehabilitation den Belastungen seines Alltagslebens ausgesetzt, kann sich gedanklich nicht aus seinem gewohnten Umfeld lösen und sich deshalb nicht in dem erforderlichen Maße mit seiner Situation auseinander setzen. Zudem wird der Patient durch ständige Fahrzeiten und Fahrkosten belastet.

Deswegen ist die ambulante Rehabilitation vorzugsweise in der Nachsorge nach vorausgegangener stationärer Rehabilitation die notwendige und geeignete Maßnahme, um den erreichten Rehabilitationserfolg zu festigen.

Sinnvoll ist die wohnortnahe, ambulante Rehabilitation auch dann, wenn z.B. bei älteren Menschen aus tatsächlichen oder medizinischen Gründen eine an sich erforderliche stationäre medizinische Rehabilitation nicht durchführbar ist.


Die Bilanz einer qualifizierten stationären medizinischen Rehabilitation ist positiv:

Für Sie …

… denn die Rehabilitation ist ein Weg zu „mehr Gesundheit“, da die Folgen einer Erkrankung beseitigt oder gelindert werden können.


Für Ihre Familie, Ihren Arbeitgeber und Ihre Kollegen …

… denn die Rehabilitation verbessert Ihre Leistungsfähigkeit in Familie und Beruf entscheidend.


Für die Gesellschaft …

… denn durch eine rechtzeitig durchgeführte Reha-Maßnahme kann Frühverrentung vermieden und Pflegebedürftigkeit verhindert oder hinausgezögert werden. Damit können die Sozialleistungsträger Kosten sparen.

Der Gesetzgeber befürwortet stationäre Reha-Maßnahmen, die Kostenträger bewilligen medizinisch notwendige Reha-Maßnahmen und qualifizierte Reha-Kliniken gewährleisten die Durchführung der Maßnahme mit hochmotivierten Mitarbeitern und nach modernsten medizinischen Erkenntnissen.

Doch keine positive Bilanz ohne Ihren persönlichen Einsatz, Ihre Motivation zur Selbsthilfe und zur Überwindung der Krankheit.

Investieren Sie in Ihre Gesundheit und stellen Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einen Antrag.