Reha wirkt - mit ganzheitlicher Therapie
 
  Medizinische Studien belegen den Erfolg der medizinischen Rehabilitation. Reha wirkt in vielen Bereichen:

• Vermeidung von
  Frühverrentung

• Verhinderung oder
  Hinauszögern von
  Pflegebedürftigkeit

• Reduzierung von Fehl-
  zeiten in den Betrieben

Diese Aussagen lassen sich an verschiedenen Beispielen verdeutlichen:
So hat die BfA ab 1989 einen Jahrgang von Reha-Patienten über einen Zeitraum von 5 Jahren beobachtet. Die Ergebnisse sind beeindruckend. Über 40% der damaligen Patienten waren akut von einer Frühverrentung bedroht. In 70% dieser Fälle konnte eine Frühverrentung durch eine Reha-Maßnahme verhindert werden.
War es bis in die achtziger Jahre hinein in vielen Fällen unvermeidbar, z.B. Herzinfarkt-Patienten nach der Behandlung im Akut-Krankenhaus in die Frührente zu entlassen, gelingt es heute, durch Reha-Maßnahmen in vielen Infarktfällen eine Frühverrentung zu vermeiden oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden.


Ein weiterer Beleg der Wirksamkeit

In der Zeit von Juli 1995 bis März 1997 wurde in einer Reha-Fachklinik für ernährungsabhängige Krankheiten, Innere Medizin und Naturheilverfahren die Effektivität der dort durchgeführten stationären Reha-Maßnahmen untersucht.
Die Untersuchung, in die ca. 2500 Patienten einbezogen wurden, zeigt im Ergebnis, daß die in der Rehabilitationsbehandlung erreichte Gewichtsreduktion nach Ablauf eines Jahres noch beibehalten wurde. Folgekrankheiten der Fettleibigkeit wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und Gelenkerkrankungen konnten dadurch wirksam behandelt werden.

Rehabilitationskliniken haben sich auf einzelne Indikationsbereiche spezialisiert. Sie gewährleisten damit eine hochwirksame Behandlung. In modernen Reha-Kliniken arbeiten eingespielte Teams von Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychologen und Mitarbeitern aus weiteren Heilberufen.
Ständige Weiterbildung der Therapeutenteams und Ausarbeitung spezieller Therapiepläne für jeden Patienten stellen sicher, daß die medizinische Rehabilitation eine wirksame Hilfe bietet.

Bei der Rehabilitation steht die “Arbeit an der Krankheit” im Vordergrund. Das Ziel: volle Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit in Familie und Beruf.
Damit die Reha-Maßnahme Erfolg hat, kommt es auch auf den Patienten, seine Motivation und seinen Willen zur Überwindung der Krankheit an.


Die Vorteile des stationären Aufenthaltes

Ein wesentlicher Vorteil eines stationären Aufenthaltes besteht darin, daß alle notwendigen Therapien unter einem Dach stattfinden. Lange Anfahrtswege und Wartezeiten zwischen einzelnen Therapiemaßnahmen entfallen.
Durch die ständige Präsenz eines Arztes ist eine sofortige Anpassung des Therapieplanes an die individuellen Erfordernisse des Patienten gesichert und auch bei Schwerkranken jederzeit Hilfe gewährleistet. Nur in einer Reha-Klinik steht die für den Erfolg der medizinischen Rehabilitation entscheidende Zeit für das Gespräch zwischen Arzt,Therapeuten und Patient, aber auch zur Selbstfindung des Patienten zur Verfügung. Damit wird eine individuelle, patientenbezogene und von Alltagsbelastungen freie Behandlung möglich.

Was ist medizinische Reha?

Die Rehabilitation ist ein wesentliches Element bei der Behandlung chronischer Erkrankungen. Mit moderner Diagnostik und Therapie werden Krankheiten gelindert und Krankheitsfolgen gebessert. Die Mitwirkung des Patienten trägt wesentlich zum Erfolg einer Reha-Maßnahme bei.


Medizinische Reha sichert:

• eine Diagnostik des Gesundheitsschadens unter
  Berücksichtigung der körperlichen und psychischen
  Leistungsmöglichkeiten des Patienten

• die Erstellung eines umfassenden und individuell
  abgestimmten ganzheitlichen Behandlungsplans

• ein Training von Restfunktionen und das Erlernen
  neuer Fähigkeiten zur Kompensation von Funktions-
  einschränkungen

• eine Aufklärung und Beratung des Patienten über seine
  Erkrankung und Behinderung mit dem Ziel der Förderung
  einer darauf eingestellten Lebensführung und des Aufbaus
  eines eigenverantwortlichen Gesundheitsbewußtseins

• die Entwicklung eines krankheitsadäquaten Ernährungs-,
  Bewegungs- und Freizeitverhaltens

• die Schaffung eines geeigneten therapeutischen Milieus
  in Gruppenprozessen und Hilfe zur Selbsthilfe

• die Beratung und Einbeziehung von Bezugspersonen

• die Planung und Anregung weiterführender Maßnahmen
   (Nachsorge, Behindertensport, Selbsthilfegruppen)