Reha - auch für Ihre Erkrankung die richtige Antwort
 
  Leiden Sie häufig unter Schmerzen? Belasten krankheitsbedingte Fehlzeiten Ihre Berufstätigkeit? Geraten Sie bei körperlichen Anstrengungen leicht außer Atem? Leiden Sie unter Erschöpfungszuständen? Haben Sie Herzbeschwerden? Schmerzen in Rücken und Gelenken?

Dies sind die ersten Warnzeichen und körperlichen Alarmsignale, die eine Reha-Maßnahme erforderlich machen können. Viele Patienten beachten diese Warnzeichen nicht ausreichend. Nehmen Sie diese Krankheitssignale ernst.
Eine frühzeitige Reha-Maßnahme kann die Verschlimmerung der Erkrankung verhindern und Ihre Leistungsfähigkeit in Familie und Beruf entscheidend verbessern.


Ein wichtiger Hinweis:

Diese Informationen können und sollen die ärztliche Diagnose nicht ersetzen. Sie sollen Ihnen einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der modernen medizinischen Rehabilitation geben. Daher sollten Sie alles Weitere mit Ihrem Arzt besprechen.


Chronische Erkrankungen - Medizinische Rehabilitation kann wirksame
Hilfe bieten

Der Aufenthalt in einer modernen Reha-Klinik bietet sich vor allem für Patienten mit chronischen Erkrankungen an. Chronische Krankheiten zeichnen sich leider oft durch eine “schleichende” Verschlechterung des Gesundheitszustandes aus.
Häufigere Fehlzeiten im Beruf, eine eingeschränkte Teilnahme am familiären Leben, Erhöhung des Medikamentenkonsums — Begleiterscheinungen von chronischen Erkrankungen, die die Notwendigkeit einer Reha-Maßnahme anzeigen.
Medizinische Rehabilitation greift in diese Krankheitsverläufe ein. Mit einer mehrwöchigen Therapie wird eine Verbesserung der Krankheitssituation möglich.

Nicht alle Krankheiten sind vollständig heilbar. Um so wichtiger ist das Erlernen des täglichen Umgangs mit den Krankheitsfolgen. Es gibt unzählige Beispiele dafür, wieviel Erleichterung das “richtige” Heben, das “richtige” Sitzen, die “richtige” Ernährung im täglichen Leben bedeutet.
Die Vorteile dieses Lernprozesses in der Reha: eine Steigerung der Lebensqualität und die Wiedereingliederung in Familie und Beruf. Auch das Wiederentdecken verloren geglaubter Fähigkeiten, wie z.B. Laufen ohne Gehhilfen, gehört für viele Patienten zu den “Erfolgserlebnissen” einer Reha-Maßnahme.
Beispielhaft für die Möglichkeiten der stationären medizinischen Rehabilitation stehen die folgenden Indikationen:


Zum Beispiel: Orthopädie

Chronische Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates gehören zu den häufigsten Krankheiten unserer Gesellschaft. Reha-Maßnahmen erzielen hier gute Erfolge. Physiotherapeutische Verfahren und das Erlernen “richtiger” Bewegungsabläufe spielen dabei eine wichtige Rolle.
Daneben sichert zum Beispiel die Anleitung zu einer maßvollen Diät den langfristigen Therapieerfolg.


Zum Beispiel: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

In unserer modernen Industrie- und Informationsgesellschaft nehmen diese Erkrankungen immer mehr zu. Neben der für jeden Patienten individuell angepaßten Steigerung der Leistungsfähigkeit unter ständiger ärztlicher Aufsicht, lernt der Patient, künftig Risikofaktoren (wie z.B. Streß, falsche Ernährung, Rauchen etc.) zu vermeiden.


Zum Beispiel: Atemwegserkrankungen, Allergien, Hauterkrankungen

Belastungen der Umwelt und die Zunahme der individuellen Streßbelastungen haben zu einer Zunahme dieser Krankheiten geführt. Neue, ganzheitliche Therapieansätze haben sich vor allem bei Krankheitsbildern durchgesetzt, die neben der körperlichen auch über eine psychische Erkrankungskomponente verfügen.
Schuppenflechte , Neurodermitis und asthmatische Erkrankungen gehören zum Beispiel zu den Krankheitsbildern, bei denen mit kombinierten Therapieformen erfolgreich gearbeitet wird.


Zum Beispiel: Psychische und psychosomatische Erkrankungen

Eßstörungen, depressive Zustände und auch Suchtprobleme werden
in Reha-Kliniken behandelt. Mit individueller Gesprächstherapie und unterschiedlichen Formen von Gruppentherapien wird die Verarbeitung von Problemen möglich.
Patienten finden die notwendige Ruhe und Zeit, um mit neuem Selbstverständnis in den Alltag zurückzukehren.


Zum Beispiel: Neurologische Erkrankungen

Beginnende Schädigungen des Nervensystems können zu vielfältigen Funktionseinschränkungen führen. Die Zusammenarbeit eines Teams unterschiedlicher Spezialisten aus allen Heilberufen in den Reha-Kliniken sichert den Erhalt oder das erneute Erlernen dieser Funktionen.


Zum Beispiel: Rheumatische Erkrankungen, Innere Medizin

Stoffwechsel-Erkrankungen, Rheuma, Arthrosen, etc. — Krankheitsbilder, die durch den Aufenthalt in einer Reha-Klinik gemildert werden können. Entzündungen werden wirksam behandelt, Schmerzen spürbar gemildert.
Für das Alltagsleben nach einem Klinikaufenthalt erhalten Patienten wichtige Tips und Informationen.


Zum Beispiel: Onkologie

Die Wiedererlangung des körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens steht im Vordergrund der Rehabilitation tumorerkrankter Patienten. Die soziale Betreuung, Informationen zur Krebserkrankung und die psychische Betreuung gehören u.a. zum Behandlungsprogramm.

Indikationen für medizinische Reha:

• Allergien
• Atemwegs-Erkrankungen
• Augenkrankheiten
• Erkrankungen des Bewegungsapparates (Orthopädie)
• Erkrankungen der Verdauungsorgane
• Eßstörungen (Adipositas, Anorexia nervosa, Bulimie)
• Gefäßkrankheiten
• Geriatrie
• Gerinnungsstörungen (Hämostaseologie)
• Gynäkologische Erkrankungen
• Harnwegserkrankungen (Urologie)
• Hautkrankheiten
• Herz- und Kreislauferkrankungen
• Krebserkrankungen (Onkologie)
• Mutter-Kind-Maßnahmen
• Neurologie
• Pädiatrie
• Psychische Erkrankungen (Psychiatrie)
• Psychosomatische Erkrankungen
• Rheumatische Erkrankungen
• Sprach-, Sprech-, Stimm- und Hörstörungen
• Stoffwechselerkrankungen und Endokrinopathien
• Suchtkrankheiten