| Stationäre
medizinische Rehabilitation - ein verantwortungsvoller Auftrag
Die stationäre
Rehabilitation soll nur beantragt werden, wenn ambulante Maßnahmen
nicht ausreichen, um das Wohlbefinden des Patienten
dauerhaft zu verbessern.
Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der stationären
medizinischen Rehabilitation haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich
erhöht.
Das Zusammenspiel von ärztlicher Betreuung, Krankengymnastik, Physiotherapie
und sozialpsychologischer Beratung in einer modernen Reha-Klinik ist Garant
für die Qualität der medizinischen Rehabilitation.
Dem Patienten eröffnet der Aufenthalt in einer Reha-Klinik neue Perspektiven:
auf die Linderung von Schmerzen; auf die Bewältigung der Krankheit;
auf Wiedereingliederung in Familie und Beruf und das gute Gefühl,
daran aktiv beteiligt zu sein.
Stationär heißt
dabei: alles unter einem Dach.
Alle Leistungen stehen direkt in der Klinik zur Verfügung. Lange
Anfahrten entfallen. Der Patient hat ganztägig Zeit für alle
erforderlichen Anwendungen und Maßnahmen. Arbeit in den Gruppen
ist jederzeit möglich.
Die ständige Präsenz eines Arztes gewährleistet sofortige
Hilfe. Ein für die jeweilige Erkrankungsart ausgebildetes und eingeübtes
Rehabilitationsteam, bestehend aus Ärzten, Psychologen, Therapeuten
(z.B. Krankengymnasten, Logopäden), Pflegekräften, Sozialarbeitern
usw. stellt die Durchführung eines individuellen Therapieplans sicher.
Die ärztliche Betreuung - Diagnose und Therapieplan
Im Vordergrund der
ärztlichen Betreuung steht zu Beginn der Rehabilitationsmaßnahme
ein ausführliches Eingangsgespräch, verbunden mit allen Maßnahmen
zur Erstellung einer individuellen Diagnose.
Die Kliniken verfügen über alle notwendigen medizinisch-therapeutischen
und diagnostischen Geräte. Klinikeigene Labors beschleunigen die
Ermittlung von Befunden wesentlich.
Ausgehend von den Ergebnissen der Diagnose wird ein individueller Therapieplan
entwickelt, der während des Klinikaufenthaltes laufend kontrolliert
und mit den vereinbarten Therapiezielen abgeglichen wird.
So gehen ärztliche Diagnostik und die Anwendung unterschiedlichster
Therapien eine enge Verbindung ein. Fachärzte der Klinik kontrollieren
die Erfolge und verändern gegebenenfalls den Therapieplan.
Die psychologische Betreuung
Zum ganzheitlichen Ansatz moderner Rehabilitation gehört ganz wesentlich
die psychologische Betreuung der Patienten. Im Team-Gespräch mit
den Ärzten der Klinik wird die persönliche Situation der Patienten
erörtert. Entsprechende Maßnahmen zur Streßbewältigung,
Übungen zur Entspannung werden eingeleitet.
Darüberhinaus stehen den Patienten Psychotherapeuten zu Einzelgesprächen
zur Verfügung - eine Hilfe, die vielen Patienten den Umgang mit ihrer
schwierigen Lebenssituation erleichtert.
Krankengymnastik
- Bewegungstraining für den Alltag
Mit hochqualifizierten Physiotherapeuten werden die neuesten Erkenntnisse
moderner Physiotherapie und Krankengymnastik umgesetzt - ohne auf Altbewährtes
zu verzichten.
Die Kliniken verfügen über modernste technische Ausstattung
und großzügig angelegte Behandlungsräume, die diesem wichtigen
Element der medizinischen Rehabilitation den notwendigen Platz bieten.
Im Vordergrund steht hier, daß die Patienten Übungen und Verhaltensweisen
erlernen, die im Alltag nachvollziehbar sind und damit eine praktische
Hilfe auch nach Abschluß der Reha-Maßnahme darstellen.
Massage, Packungen
und Anwendungen - Entspannung im gleichen Haus
Muskulatur, die gefordert wird, muß sich auch wieder entspannen
können. So sind die Heilungschancen am größten!
Dabei kann in vielen Kliniken auf die heilende Kraft der Erde zurückgegriffen
werden. Fangopackungen und Moorbäder sind nur zwei Beispiele, wie
Massagen unterstützt werden können .
Medizinische Bäder
- Wohltat für Leib und Seele
Wasser spielt beim Heilungsprozess vieler Krankheiten eine Rolle. Im Therapiespektrum
einer medizinischen Reha-Maßnahme sind Unterwassermassagen zur Stärkung
von Muskulatur und zur Verbesserung von Bewegungsfunktionen selbstverständlich
eingebunden.
Diätkost und
Ernährungsberatung
Für viele Patienten ist mit ihrer Erkrankung auch die Notwendigkeit
zur Umstellung der individuellen Ernährung verbunden.
Diesem Umstand tragen die Reha-Kliniken Rechnung. Zum einen sind die Küchen
der Kliniken in aller Regel auf die Zubereitung unterschiedlichster Diät-Formen
vorbereitet.
Zum anderen verfügen die meisten Reha-Kliniken über ihre eigene
Lehrküche, in denen Patienten, unter Anleitung von ausgebildeten
Ernährungsberatern, die Zubereitung von Diätgerichten erlernen
können.
Diese praktische Hilfe für den Alltag nach einer Reha-Maßnahme
hilft Fehler und kleine Sünden zu vermeiden, die sich nach der Entlassung
nachteilig auf den Gesundheitszustand auswirken könnten.
Begleitet werden die praktischen Diät-Kochkurse von Vorträgen
und Seminaren zu Themenkomplexen rund um die richtige Ernährung.
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