Reha stationär - der ganze Mensch im Blickpunkt
 
  Reha stationär - Zeit zur Gesundung

Medizinische Rehabilitationsmaßnahmen können stationär, in einigen Fällen aber auch ambulant durchgeführt werden. Die ambulante Rehabilitation ist dabei geeignet, nach vorausgegangener stationärer Rehabilitation den erreichten Erfolg zu festigen und zu erhalten.
Ein wesentlicher Aspekt der stationären Rehabilitation: Einem kranken Menschen wird Zeit für seine Gesundung eingeräumt.
Zeit - jenseits der täglichen Belastungen. Zeit - ohne Einbindung in Arbeitsprozesse. Zeit - die ganz im Zeichen der Bewältigung der Krankheit steht.
Zeit - die ihm die ambulante Rehabilitation nicht bieten kann.
In dieser Zeit können Patienten unter ärztlicher und therapeutischer Anleitung lernen, die zum Teil komplexen Veränderungen ihrer Lebenssituation zu bewältigen.
Dabei stehen für die Reha-Kliniken nicht nur therapeutische Maßnahmen und psychologische Betreuung im Vordergrund.
Vorträge informieren über konkrete Probleme im Umgang mit Behinderungen und Handicaps im Alltag. In der Diskussion werden Lösungen aufgezeigt.


Reha stationär - im Blickpunkt: der Körper

Patienten, die eine Reha-Maßnahme antreten, leiden in aller Regel entweder unter einer chronischen Erkrankung oder bedürfen im Anschluß an eine schwere Akut-Erkrankung einer rehabilitativen Behandlung.
Diese Patientengruppen müssen medizinisch betreut werden. Eine umfassende medizinische Versorgung durch ärztliches Personal innerhalb der Reha-Kliniken ist gewährleistet.

Sie können davon ausgehen:
• Es wird ein ausführliches ärztliches Eingangsgespräch mit der Vereinbarung von Therapiezielen zu Beginn der Reha-Maßnahme durchgeführt.
• Es finden regelmäßige Arzt-Patienten Gespräche, auch Einzelgespräche, statt.
• Die ärztliche Versorgung ist auch an Wochenenden und an Feiertagen gewährleistet.
• Es wird ein ärztliches Abschlußgespräch mit einer gemeinsamen Überprüfung der Erfolge der Reha-Maßnahmen durchgeführt.
Die entsprechenden Unterlagen stehen Ihnen, als dem behandelnden Hausarzt, nach Abschluß einer Reha-Maßnahme selbstverständlich zur Verfügung.


Reha stationär - im Blickpunkt: die Seele

Unfallopfer, Patienten nach operativen Eingriffen, insbesondere Krebspatienten, sehen sich einer völlig veränderten Lebenssituation gegenüber. Diese Veränderungen und Einschränkungen der Lebensperspektive müssen verarbeitet werden, der Blick für positive Akzente gegen die Resignation wird geschärft.
Zur Ruhe kommen, Zeit finden zur Verarbeitung der Krankheit, ihrer Ursachen und ihrer Auswirkungen - ein charakteristisches Element der stationären Rehabilitation.
Mit unterschiedlichen Angeboten - Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, sowohl in Einzel- als auch in Gruppengesprächen, bieten moderne Reha-Kliniken dem Patienten oftmals zum ersten Mal einen Ansatz zur ganzheitlichen Betrachtung der eigenen Krankheit
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