Reha - eine positive Bilanz
 
  Wer beim Begriff Reha an Stichworte wie Kurkonzerte, Kurschatten und Urlaub auf Kosten der Krankenkassen denkt, liegt falsch.
Der gesetzliche Auftrag, der zum Aufbau eines weltweit als beispielhaft anerkannten Netzes von Reha-Kliniken in Deutschland geführt hat, stellt sich ganz anders dar:
“Reha vor Rente” und “Reha vor Pflege” - diese beiden Ziele bilden die Basis der Arbeit mit chronisch Kranken, behinderten Patienten und Unfallopfern in den bundesdeutschen Reha-Kliniken.
Diesem Auftrag haben sich die Reha-Kliniken gestellt und sichern mit hohen Investitionen, daß die medizinischen und therapeutischen Anforderungen erfüllt werden.
Das Ergebnis: Reha-Kliniken auf modernstem technischen Stand, die eine wirksame Behandlung Ihrer Patienten gewährleisten.
Auch nach den neuen gesetzlichen Bestimmungen im Gesundheitswesen wird medizinisch notwendige Reha von der Kranken- und Rentenversicherung finanziert.


Reha - Beratung und Aufklärung

Für Patienten ist Ihr Rat von ganz besonderer Bedeutung.
Gleichzeitig sind wir uns bewußt, daß der Zeitfaktor in Ihrer täglichen Praxisarbeit eine entscheidende Rolle spielt. Um die notwendige Beratungszeit zu verkürzen, bieten wir Ihnen Informationsmaterialien für Ihre Patienten:

• Das Patienten-Faltblatt

Hierin werden alle Informationen zur Frage der individuellen Zuzahlung zu einer stationären Reha-Maßnahme zusammengefaßt.

• Die Broschüre “Reha-Kliniken stellen sich vor”

In dieser Broschüre stellen sich ca. 500 bundesdeutsche Reha-Kliniken vor. Die therapeutischen und medizinischen Angebote werden ebenso dargestellt, wie die Ausstattung der Klinik-Zimmer und die klinikeigenen Freizeitangebote.

• Die CD-ROM “Reha-Kliniken stellen sich vor”

Ausführliche Informationen, zum Teil mit Video-Präsentationen der Kliniken, erleichtern die Auswahl der “richtigen” Klinik.


Reha - eine positive Bilanz für die Patienten

Reha ist wirksam!
Diese Aussage läßt sich an verschiedenen Beispielen verdeutlichen:
Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte hat ab 1989 einen Jahrgang von Reha-Patienten über einen Zeitraum von 5 Jahren beobachtet.
Die Ergebnisse sind eindrucksvoll:
Über 40% der damaligen Patienten waren akut von einer Frühverrentung bedroht. In 70% dieser Fälle konnte eine Frühverrentung durch eine Reha-Maßnahme verhindert werden - für diese Patienten war damit ein erheblicher Gewinn an Lebensqualität verbunden.
War es bis in die achtziger Jahre hinein in vielen Fällen unvermeidbar, Patienten, die einen Herzinfarkt erlitten hatten, nach der Behandlung im Akut-Krankenhaus, in die Frührente zu entlassen, gelingt es heute durch Reha-Maßnahmen in fast allen Infarkt-Fällen eine Frührente zu vermeiden oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden.
Den Patienten wird eine Wiedereingliederung in ihren normalen Lebensalltag ermöglicht.
Die Steigerung der Lebensqualität Ihrer Patienten ist vorrangiges Ziel der stationären Rehabilitation.

Reha - eine positive Bilanz für die Ärzte

Aus einer Vielzahl von möglichen Therapieformen und Medikationen entwickeln Ärzte für ihre Patienten eine erfolgversprechende Therapie.
Dabei ist der Umgang mit Patienten, die an einer chronischen Erkrankung leiden, oftmals besonders schwierig.
Reha-Maßnahmen verschaffen diesen Patienten in der überwiegenden Zahl der Fälle über einen langen Zeitraum eine Linderung ihrer Leiden.
Ein positiver Aspekt, der nach Abschluß einer erfolgreichen Maßnahme auch dem behandelnden Arzt zugerechnet wird.
Im Zuge der Gesetzgebung zur Gesundheitsreform sind die Budgetgrenzen für die niedergelassenen Ärzte enger geworden. Dazu ein wichtiger Hinweis:
Wenn Sie eine Reha befürworten, wird diese Maßnahme nicht auf Ihr Budget als niedergelassener Arzt angerechnet.
Nach Beendigung einer Reha-Maßnahme nehmen Aufenthaltszeiten in Akutkrankenhäusern in aller Regel ab.
Somit werden Sie in der weiteren Behandlung des Patienten nicht eingeschränkt. Eingeschlagene Therapiewege können nach der Rückkehr des Patienten in gewohntem Umfang weitergeführt werden.